Hamburger Sand(er)-Duo macht Party und feiert Sieg
25.07.2016
Kategorie » Beachvolleyballturnier

Ediger-Eller. Bis in die späten Abendstunden dauerte die 25. Auflage des Beachvolleyballturniers, das der VBC Ediger-Eller alljährlich ausrichtet (wir berichteten). Dann waren die Sieger gefunden. Und es waren in der Leistungsklasse 1, in der sich die stärksten Teams gegenüberstanden, die beiden Hamburger "Sand&Sander".

      
 Hoch her ging es wie gehabt beim Beachvolleyballturnier des VBC Ediger-Eller. Foto: Jens Fiedermann - Jens Fiedermann  
Christopher Sawatzki und Florian Sander hießen die Protagonisten aus dem hohen Norden, die sich an der Mosel durchsetzten. Sie waren eines von fünf Teams aus Hamburg, die in Ediger-Eller zu Gast waren. Im Finale, das auf Wunsch der Teams nicht wie die anderen Spiele auf Zeit gespielt wurde, siegten sie gegen das Team "Freilos" mit Kevin Schmitt und Florian Hartloff in 2:0 Sätzen, die jeweils bis 15 gespielt wurden. Spannender war es im Halbfinale, als es ein reines HH-Duell gab. Die "Hamburger Jungs" Achim Eggert und Patrick Biastoch forderten ihre Kollegen Sawatzki und Sander, alles unter Augen des Schiedsrichters Mario Mertens. "Das war enorm spannend", sagte Mertens aus dem Orga-Team des VBC und in der Hallensaison bekanntlich der Zuspieler der Ediger-Ellerer.

Mertens und VBC-Spielertrainer und zweiter Vorsitzender, Hubertus Niemann, kamen selbst in der Vorrunde am Samstag in den Genuss, gegen die späteren Sieger zu spielen. "Im ersten Satz haben wir noch gut mitgehalten und nur 8:10 verloren", sagte Mertens, "aber dann haben sie aufgedreht." Was nicht weiter verwundert, denn Sander spielt in der Dritten Liga beim USC Magdeburg. "Sie sind schon klar unter der Prämisse angetreten, das Turnier gewinnen zu wollen", weiß Mertens. Und das taten sie dann auch. Wobei der Spaß bei den Hanseaten nicht zu kurz kam - unterkühlt ist definitiv anders. "Sie gehen auf jeden zu und kommen direkt in Kontakt", erzählt Mertens, "und sie machen richtig Party." Die dauerte übrigens in der Nacht vom Samstag auf Sonntag bis 3.30 Uhr. Der VBC-Vorsitzende, Sebastian Schmitt, hatte das harte Los gezogen, den Schlussdienst zu übernehmen.

Mertens dagegen war früh morgens wieder gefragt, um 8 Uhr ging es weiter, die zwölf Felder wollten bestellt sein. Gegen 10 Uhr ging es den ganzen Tag weiter, allerdings nicht mehr mit ganz so vielen Teams wie am Vortag. "Es gab einige Absagen wegen Verletzungen", berichtete Mertens. Drei Akteure musste auch vom Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. "Wahrscheinlich Bänderverletzungen, weil sie umgeknickt waren", sagt Mertens, "das passiert eben." mb

Quelle: www.rhein-zeitung.de vom 25.07.2016, 17:40 Uhr

 
Jubiläumsturnier läuft ganz nach VBC-Geschmack
24.07.2016
Kategorie » Beachvolleyballturnier

Ediger-Eller. Wenn Tradition einen Namen trägt, dann darf der VBC Ediger-Eller im Kreis Cochem-Zell sicherlich seinen Anspruch darauf erheben. Immerhin veranstalteten die Volleyballer aus dem Moselort zum 25. Mal ihr bis über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Beachvolleyball-Turnier.

Von unserem Mitarbeiter Jens Fiedermann

Am Freitag, dem Vortag des vielbesuchten Beachvolleyball-Events, standen die Wetterboten dem Freiluftvergnügen gegenüber aber noch unter keinem guten Stern. Hässlicher Regen klatschte auf die Spielfelder - ähnliche Vorzeichen, die bereits anderen hochklassigen Outdoor-Ereignissen wie Rock am Ring, dem Hurricane Festival oder dem Münz-Firmenlauf in Koblenz ein vorzeitiges Ende bescherten. Doch selbiges Schicksal sollte den Moselanern vorenthalten bleiben. Mit Ausnahme einer 30-minütigen Unterbrechungen am Samstag, als die Spielfeldumrahmungen kurzfristig selbst aus kurzer Distanz nur noch zu erahnen waren, zeigten sich die äußeren Rahmenbedingungen als geradezu ideal.

      
 Perfekte Technik: Beim Jubiläumsturnier in Ediger-Eller wurde wie immer großer Sport geboten. Foto: Jens Fiedermann  
Demzufolge spielten die insgesamt 108 Teams am ersten Tag in den ausgelosten Gruppen, um am Ende des Tages für den nächsten Morgen in drei Leistungsstaffeln eingeteilt zu werden. Ein bisweilen bestens etablierter Modus. "Es herrscht hier eben eine idyllische Konstanz, die ohne große Langeweile aufgenommen wird", resümierte der 2. Vorsitzende des VBC und Mitorganisator Hubertus Niemann.

Apropos Konstanz: Wie bereits im vergangenen Jahr erfreuten sich die Organisatoren auch in diesem Jahr einer regen Nachfrage. Im Jubiläums-Jahr allerdings mit bis dato noch nie dagewesenem Feedback. Niemann erinnert sich: "Eigentlich sollte die Anmeldephase bereits am 1. Juni starten. Verschiedene Gründe verschoben den Beginn jedoch um eine Woche." Um Punkt 8 Uhr morgens am 8. Juni, öffneten die Organisatoren den Server für die Ballsportverrückten. "Und es dauerte genau 70 Minuten bis alle 108 Startplätze vergeben waren", verriet Niemann. Ein regelrechter Hype um die Teilnahme. Ob es vielleicht auch an den anlässlich des Jubiläums für die Teilnehmenden gesponsorten Sonnenbrillen lag? Kann gut sein. "Wir mussten erneut mehrere Dutzende Akteure vertrösten, aber größer wollen wir ja auch nicht werden ", sagte Niemann. Auch eine Möglichkeit, sich die Exklusivität zu bewahren.

Als letztes Team, quasi um 9.10 Uhr am Anmeldetag, rutschte die Kombo Sugar Beach in das Starterfeld. Hinter dem Namen verbargen sich Christian Hardiman und der im Regionalsport bestens bekannte Treiser Basketball-Coach Marek Betz. Betz, der bereits zum dritten Mal den orangen Basketball gegen den blau, gelb und weißen Volleyball tauschte, verriet seine Eindrücke. "Angefangen beim Flair, den diese Veranstaltung versprüht, über die Organisation und den hohen Unterhaltungswert, bin ich ein Fan dieses Events", lobte der Oberliga-Coach die artfremde Sportart sowie die Veranstalter. Und Beach-Partner Hardiman ergänzte: "Die familiäre Atmosphäre trägt viel zum Spaßfaktor bei."

      
 Packende Ballwechsel gab es beim 25. Beachvolleyball-Turnier des VBC Ediger-Eller zu sehen. Mit dabei waren Spieler aus ganz Deutschland, aber auch aus der Umgebung - wie der ehemalige Zeller Rheinlandliga-Fußballer Sven Miedreich (Dritter von links) aus Grenderich. Foto: Jens Fiedermann  
Diesen Faktor unterstrichen erneut die Teamnamen. Von der "Schlechtschmetterfront" bis hin zur "Namenlosen Qualität" - viele ließen ihrer Kreativität sowie ironischem Einfallsreichtum freien Lauf.

Dass die Veranstaltung bei all dem Lob kein reiner Selbstläufer ist, wissen Niemann und der 1. Vorsitzende, Sebastian Schmitt, hervorzuheben: "Im Vorfeld der Veranstaltung haben der VBC Ediger sowie viele Dorfvereine eine gehörige Portion Stress zu bewältigen, damit das Turnier so entspannt wie gewohnt verläuft." Angefangen beim Heimat- und Verkehrsverein bis hin zum TuS Ediger - viele halfen mit großem Engagement. Die Unterstützung reichte beispielsweise soweit, dass Christoph Reinisch, Fußball-Trainer im Nachbarort Bremm, seinen Schützlingen für das Wochenende trainingsfrei gab - um zu helfen und auch aktiv in unterschiedlichen Bereichen mitzuwirken. "Es freut mich sehr, dass so viele verschiedene Leute ein solch entspanntes und friedfertiges Wochenende miteinander verbringen können", lobte Schmitt.

Bei Andruck dieser Ausgabe liefen gestern Abend noch die Endspiele in den drei Leistungsklassen. Die Ergebnisse des Turniers finden Sie in unserer nächsten Ausgabe.

Quelle: www.rhein-zeitung.de vom 24.07.2016, 19:32 Uhr

 
Ediger-Eller freut sich auf das sandige Jubiläum
21.07.2016
Kategorie » Beachvolleyballturnier

Ediger-Eller. Wie beliebt das Beachvolleyball-Turnier des VBC Ediger-Eller ist, zeigte sich schon bei der Anmeldung: Innerhalb von zwei Stunden war alles ausgebucht, 108 Zweier-Teams haben sich angemeldet für das sandige Jubiläum am "Moselstrand", denn es ist die 25. Auflage. Dabei schaute der eine oder andere auch in die Röhre. Nicht aber "Der Eine und der Andere", denn das sind die Titelverteidiger beim Turnier, das am Samstag und Sonntag jeweils um 10 Uhr an der Eisenbahnbrücke in Eller beginnt.

      
 Dass es mehr blauen Himmel statt Wolken gibt, das erhoffen sich die Beachvolleyballer natürlich wieder beim Turnier des VBC Ediger-Eller. Am Wochenende findet die 25. Auflage statt. Foto: Jens Fiedermann - Jens Fiedermann  
Dennis Schmidt und Marc Hammer gewannen im Vorjahr das Turnier in der Leistungsklasse 1, das Duo aus Mendig und Mayen dürfte auch heuer zu den Favoriten zählen. Wobei es sicherlich nicht nur ums Gewinnen geht in Ediger-Eller, denn auch der Gemeinschaftssinn und das Feiern kommt nicht zu kurz an der Mosel. Mario Mertens aus dem Orga-Team des VBC weiß zum Beispiel, dass sich wieder einige Gäste aus Hamburg angemeldet haben, einer sogar aus Stralsund. "Sie haben eine Ferienwohnung gemietet, letztes Jahr haben sie in Ediger gewohnt, dieses Jahr in Eller. Beim Heimgehen zählt jeder Meter", schmunzelt Mertens. Aber es wird natürlich auch erbittert um jeden Punkt gekämpft, jeweils bis in die Abendstunden hinein. Seit langem übrigens erstmals auch wieder in einer eigenen Jugendrunde. Dafür haben die VBC-Mannen eigens ein 13. Feld mit Sand aufgeschüttet, ein wenig kleiner als die anderen Felder, aber die Spieler dort sind ja ebenfalls etwas kleiner. "Wir haben mittlerweile vier Jungs aus der U14, die im Verbandskader sind, deshalb wollten wir ihnen auch etwas anbieten und werden sie Samstag und Sonntag eine Vor- und Endrunde spielen lassem", sagt Mertens.

Das tun auch die Erwachsenen, alles fein säuberlich aufgelistet auf mehreren DINA3-Blättern, für deren Aushang im Festzelt der zweite Vorsitzende und Beachpartner von Mertens, Hubertus Niemann, immer verantwortlich ist. "Dafür ist es sehr gut, dass wir so schnell verbindliche Anmeldungen haben und auch die Gebühr bezahlt ist, dann kann Hubertus das alles bereits ausdrucken." Sollten Teams ausfallen, gibt es sogar eine Nachrückerliste. Und es wird für alle Mannschaften beziehunsgweise jeden Teilnehmer eine kleine Überraschung geben. Was das sein wird, wird noch nicht verraten. "Unser Vorsitzender hatte diese Idee als Dankeschön an alle", gibt Mertens weiter, was sich Sebastian Schmitt ausgedacht hat.

Kreativ dürfen auch die Mannschaften wieder sein, denn der beste Teamname, das beste Kostüm und der sogenannte Listenmeister-Pokal werden prämiert. Bei den Namen sind einige Anwärter dabei, bei einem Duo bezieht sich das Wortspiel auf das Wetter, denn das sollte passen, damit die 25. Auflage nicht nur eine sandige, sondern auch eine sonnige Angelegenheit wird. Also bitte keine "Schlechtschmetterfront". mb

Quelle: www.rhein-zeitung.de vom 21.07.2016, 15:32 Uhr

 

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